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Archive for the ‘Technik’ Category

Mit dem Achterknoten (Anseilknoten, Bergmannsschlaufe) kann man eine besonders feste und sichere Schlaufe binden.

Zum Einsatz kommt dieser Knoten neben Bergsport auch in den verschiedenen Rettungsorganisationen (DRK, THW, Feuerwehr usw.), da er mindestens 60% der Reißfestigkeit des Seiles erhält. Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Achterknoten, einerseits gibt es den nicht gesteckten, andererseits den gesteckten Achterknoten.

Für das Binden einer Schlaufe verwendet man den nicht gesteckten Achterknoten. An dieser Schlaufe lassen sich Karabiner anbringen, mit denen man sich an Fixpunkten sichern kann.

Den gesteckten Achterknoten verwendet man in Verbindung mit dem Klettergurt, Brustgurten oder wenn man das Seil um einen festen Ankerpunkt bindet. Hier sollte man nach Meinung von Experten auf Karabiner verzichten, da sie das schwächste Glied in der Sicherungskette darstellen.

In den ersten beiden Abschnitten des Filmes wird gezeigt, wie man die nicht gesteckte Achterschlaufe bindet. Im letzten Abschnitt seht ihr den gesteckten Achterknoten.

Beim Binden des Achterknotens achte ich immer darauf, dass ich ca. 1 Meter vor dem Ende des Seiles beginne. So habe ich einige Reserven und kann beim nicht gesteckten Achterknoten die Größe der Schlaufe besser bestimmen.

Viel Spaß beim Üben …

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Heute möchte ich eine kleine Serie über Knoten starten.

In dieser Serie zeige ich euch anhand von Videos, wie sich verschiedene Knoten knüpfen lassen und wofür man sie einsetzt. Zum Zeigen der Knoten verwende ich ein 8 mm starkes Kletterseil und eine 3 mm Paracord.

Als erstes seht ihr die Überhandschlaufe. Mit diesem Knoten lässt sich am Ende eines Seiles eine Schlaufe binden, die sich nicht zuzieht. Auch lassen sich mit diesem Knoten zwei gleichdicke Seile verbinden.

Die Verwendungsmöglichkeiten sind sehr vielschichtig. Ich persönlich verwende diese Schlaufe, um meinen Rucksack am Baum hoch zu ziehen. Dazu fädele ich die Schlaufe durch den Handgriff des Rucksackes und führe dann das lose Ende durch die Schlaufe. Das lose Ende werfe ich über einen Ast und ziehe den Rucksack hoch.

Einen Nachteil hat dieser Knoten allerdings: Je nachdem, wie hoch die Zugbelastung auf das Seil ist, lässt sich der Knoten nicht mehr lösen. Das passiert mir ab und zu bei den dünneren Paracord Schnüren.

Viel Spaß beim Üben.

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Hobo Ofen werden schon seit etwa 150 Jahren alt und wurde von Wanderarbeiter (Hobos) in Nordamerika ausgedacht. Die ersten Modelle entstanden aus Konservendosen die mit Öffnungen zur besseren Luftzirkulation versehen wurden. Durch den Kamineffekt konnte man mit sehr wenig Brennmaterial eine ausreichend große Hitze erzeugen um sich schnell etwas zum Essen zubereiten zu können.

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Rey Mears zeigt in diesem Video eine kleine Auswahl an Äxten die sich für Wildeswanderungen eigenen. Auch gibt er einige Tipps zum sicher Umgang beim Feuerholz machen.

Bei den Äxten die er vorstellt, handelt es sich um die verschiedenen Modelle der Firma Gränsfors

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Heute stelle ich zwei schnelle Möglichkeiten vor, wie man einfach und schnell einen Unterstand errichten kann. Viel braucht es dazu nicht, lediglich ein Messer oder – besser noch – ein Multitool, etwas Schnur und (falls vorhanden) eine Plane mit Ösen und den Maßen von ca. 2,5 m x 3 m.
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Neulich habe ich im Baumarkt meines Vertrauens eine Säge von Fiskars erstanden, die mir durch ihre kompakten Ausmaße aufgefallen ist und sich so für den Transport auf meinen Touren bestens eignet. Man spart sich dadurch ein großes schweres Messer oder ein Beil und kann trotzdem Feuerholz klein sägen oder Stäbe für einen Unterstand ablängen.

Im geschlossenen Zustand hat die Säge eine Länge von 19,8 cm und einen Durchmesser von 3,7 cm x 2,2 cm. Das Sägeblatt lässt sich genau wie bei einem Teppichmesser ausfahren. Im ausgefahrenen Zustand verlängert sich die Säge um 15 cm. Durch eine Feststellschraube wird das Sägeblatt sicher arretiert, so dass es sich nicht von selbst öffnet oder schließt. Mit einem Gewicht von 92 Gramm ist es deutlich leichter als ein Messer mit vergleichbarer Klingenlänge oder gar ein kleines Beil.

Der Griff dient in eingeklapptem Zustand als Schutz, wodurch etwaige Transportbeschädigungen sowohl am Sägeblatt, als auch an der Ausrüstung nicht zu erwarten sind.

Im ersten Praxistest hat sich gezeigt, dass man Äste mit einem Durchmesser bis zu 8 cm ohne große Probleme zersägen kann. Bei größeren Durchmessern ist es durch die Blattlänge von 15 cm und dem daraus resultierenden kurzen Sägehub deutlich aufwändiger, das Holzstück zu durchtrennen.

Mich haben Kompaktheit und Funktion jedoch überzeugt, so dass ich die Fiskars Säge immer in meinem Touren-Pack dabei habe.

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