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In eigener Sache

Heute ist es soweit, zum einjährigen bestehen habe ich einige Veränderungen am Blog vorgenommen.

Die erste große Änderung ist, dass ich mir eigene Domains eingerichtet habe über die das Blog nun erreichbar ist. Über die beiden Domains waldlaeufer-blog.de und waldläufer-blog.de ist das Blog nun zu erreichen.

Die zweite große Änderung ist das Design.

Mehr dazu lest ihr auf den neuen Blog Seiten.

Grüße
Markus

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Mit dem Achterknoten (Anseilknoten, Bergmannsschlaufe) kann man eine besonders feste und sichere Schlaufe binden.

Zum Einsatz kommt dieser Knoten neben Bergsport auch in den verschiedenen Rettungsorganisationen (DRK, THW, Feuerwehr usw.), da er mindestens 60% der Reißfestigkeit des Seiles erhält. Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Achterknoten, einerseits gibt es den nicht gesteckten, andererseits den gesteckten Achterknoten.

Für das Binden einer Schlaufe verwendet man den nicht gesteckten Achterknoten. An dieser Schlaufe lassen sich Karabiner anbringen, mit denen man sich an Fixpunkten sichern kann.

Den gesteckten Achterknoten verwendet man in Verbindung mit dem Klettergurt, Brustgurten oder wenn man das Seil um einen festen Ankerpunkt bindet. Hier sollte man nach Meinung von Experten auf Karabiner verzichten, da sie das schwächste Glied in der Sicherungskette darstellen.

In den ersten beiden Abschnitten des Filmes wird gezeigt, wie man die nicht gesteckte Achterschlaufe bindet. Im letzten Abschnitt seht ihr den gesteckten Achterknoten.

Beim Binden des Achterknotens achte ich immer darauf, dass ich ca. 1 Meter vor dem Ende des Seiles beginne. So habe ich einige Reserven und kann beim nicht gesteckten Achterknoten die Größe der Schlaufe besser bestimmen.

Viel Spaß beim Üben …

Heute möchte ich eine kleine Serie über Knoten starten.

In dieser Serie zeige ich euch anhand von Videos, wie sich verschiedene Knoten knüpfen lassen und wofür man sie einsetzt. Zum Zeigen der Knoten verwende ich ein 8 mm starkes Kletterseil und eine 3 mm Paracord.

Als erstes seht ihr die Überhandschlaufe. Mit diesem Knoten lässt sich am Ende eines Seiles eine Schlaufe binden, die sich nicht zuzieht. Auch lassen sich mit diesem Knoten zwei gleichdicke Seile verbinden.

Die Verwendungsmöglichkeiten sind sehr vielschichtig. Ich persönlich verwende diese Schlaufe, um meinen Rucksack am Baum hoch zu ziehen. Dazu fädele ich die Schlaufe durch den Handgriff des Rucksackes und führe dann das lose Ende durch die Schlaufe. Das lose Ende werfe ich über einen Ast und ziehe den Rucksack hoch.

Einen Nachteil hat dieser Knoten allerdings: Je nachdem, wie hoch die Zugbelastung auf das Seil ist, lässt sich der Knoten nicht mehr lösen. Das passiert mir ab und zu bei den dünneren Paracord Schnüren.

Viel Spaß beim Üben.

Heute habe ich auf YouTube neue Folgen von Ray Mears entdeckt. In diesen Folgen bringt er uns Geschichtliches näher. Anschauen lohnt sich.

Ray Mears – Roger Ranger Part 1 (YouTube)
Ray Mears – Roger Ranger Part 2 (YouTube)
Ray Mears – Roger Ranger Part 3 (YouTube)
Ray Mears – Roger Ranger Part 4 (YouTube)
Ray Mears – Roger Ranger Part 5 (YouTube)
Ray Mears – Roger Ranger Part 6 (YouTube)

Ray Mears – Belarus Part 1 (YouTube)
Ray Mears – Belarus Part 2 (YouTube)
Ray Mears – Belarus Part 3 (YouTube)
Ray Mears – Belarus Part 4 (YouTube)
Ray Mears – Belarus Part 5 (YouTube)
Ray Mears – Belarus Part 6 (YouTube)

Nach dem ich schon in einem älteren Artikel über die Trekking Mahlzeiten von Adventure Food geschrieben habe, kommt nun der Praxistest.

Bei meiner kleine Wanderung an der Lahn entlang, habe ich die Pasta Bolognese ausprobiert. Die Zubereitung war Erwartungsgemäß sehr einfach. Die Verpackung an der Einkerbung aufreißen und den Zip-Verschluß öffnen. Dann füllt man kochendes Wasser bis zur angegebenen Markierung ein (die Markierung befinden sich auf der Rückseite). Nach dem einfüllen den ganzen Inhalt gut umrühren, damit ich die Gewürzmischung gut verteilt und es zu keiner Klumpenbildung kommt.

Dann wird der Beutel mit dem Zip-Verschluß geschlossen. Der Inhalt muss nun 8 Minuten ziehen. Nach dem ziehe den Zip-Verschluß öffnen und nochmals gut umrühren. Die Nudeln können dann entweder direkt aus dem Beutel gegessen werden oder man schüttet sie in einen Teller.

Geschmacklich war ich positiv überrascht. Die Nudeln hatten den richtigen Biss und die Erbsen etwas mehr Biss. Das enthaltende Rindfleisch war leider geschmacklich nicht wahrnehmbar und viel durch ein etwas zähes Verhalten beim kauen auf. Die Gewürzmischung unterstütze den guten Eindruck dieser Mahlzeit. Mit etwas Salz und Pfeffer nachgewürzt, entfaltete sich der typische Geschmack nach Tomaten und Gewürzen.

Zum Schluss noch ein Bild (wenn auch unscharf, ist leider erst zuhause aufgefallen).

Einige schöne Impressionen zum Herbst. Die Bilder wurden von mir in Gackenbach / Westerwald im Wild- und Freizeitpark gemacht.

Maya Sticks, Kienspan oder Fatwood sind alles Bezeichnungen für Kieferholz das sich mit Harz vollgesogen hat. Dieses Holz eignet sich hervorragend zum Entzünden eines Feuers. Zu finden ist es recht einfach, man sucht im Wald nach einem alten Kieferstumpf der nach Fällarbeiten übrig geblieben ist. Wichtig ist das der Stumpf schon in der Verrottung vorgeschritten ist, da es einige Zeit dauert bist sich das Harz in dem verbleibenden Holz sich sammelt.

Jetzt kommt der schweißtreibende Teil. Wenn man einen solchen Stumpf gefunden hat, löst man solange das verrottete Holz ab, bis man an den brauchbaren Kern gekommen ist. Das brauchbare Holz ist gut an der leicht rötlichen Färbung und dem fast schon speckigen Aussehen.

Um ein Feuer damit zu entfachen, schrappt man Spänne von einem Maya Stick ab und entzündet diesem mit dem Feuerstahl. Durch das viele Harz in dem Holz hat man eine lang brennende Flamme und kann so sein Feuer aufbauen.

Hier noch ein Video (in Englisch, aber leicht verständlich da die Bilder für sich sprechen) das die Herstellung verdeutlicht.